Hydraulikpumpe

 

 

Die Hydraulikpumpe ist ein Bauelement der Hydraulik welches einen quasi kontinuierlichen Volumenstrom erzeugt. Dieser Volumenstrom bleibt auch dann konstant, wenn durch Widerstände, hervorgerufen durch Drosselstellen, Schaltelemente und Abtriebe, im Hydrauliksystem ein Druck entsteht.

Bauformen


Bild


Bezeichnung


 

 

 

 

 

Flügelzellenpumpe / Drehschieberpumpe

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussenzahnradpumpe

 

 

 

 

 

 

Innenzahnradpumpe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schraubenspindelpume

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Axialkolbenpumpe


 

 

 

 

 

 

Hubkolbenpumpe


Druckbereich (bar)


 

 

 


 

70 - 175

 

 

 

 

 

 

 

 

 

200 - 300

 

 

 

 



200 - 300

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

200 - 300

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

350 - 700

 

 

 

 

 

 

 

350 - 700


Für unsere Seilwinden und Seilspille setzen wir hauptsächlich Zahnradpumpen und Kolbenpumpen ein.

Offener Kreislauf


Die meisten Pumpen arbeiten in offenen Systemen. Dabei saugt die Hydraulikpumpe die Hydraulikflüssigkeit aus einem Tank an und fördert dieses Medium in das Hydrauliksystem. Die unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit kann dann über Leitungen, Schläuche und Ventile zu „Aktoren“ (Hydraulikzylinder, Hydraulikmotoren) geleitet werden und dort Arbeit verrichten.

Geschlossener Kreislauf


Der hauptsächliche Unterschied zum offenen Kreislauf liegt darin, dass die Hydraulikpumpe direkt mit der vom Aktor zurückkommenden Hydraulikflüssigkeit gespeist wird. Die Pumpe ist damit von zwei Seiten "eingespannt" - von der Saugseite und der Druckseite. Die an der Pumpe und den einzelnen Bauteilen auftretende externe Leckage wird durch eine zusätzliche Speisepumpe kompensiert oder ergänzt.

 

Vorteile des geschlossenen Kreislaufes:

  • Aufgrund der Einspannung der Pumpe wird die Eigenfrequenz des Regelsystems erhöht und dadurch sind grössere (Verstell-)Geschwindigkeiten möglich.
  • Der Aufbau ist energetisch günstiger, da nur die externe Leckage ergänzt werden muss und durch den Lastdruck am Pumpeneingang (Sauganschluss) das notwendige Antriebsdrehmoment reduziert wird.
  • Man benötigt nur einen kleinen Hydrauliktank für die Speisepumpe.

Nachteile:

  • Der Sauganschluss der Pumpe muss konstruktiv so ausgelegt sein, dass dieser den maximal zulässige Lastdruck aushält. Dadurch Strömungsoptimierung des Saugkanals nur bedingt möglich.

Bei der Serie-P wird ein offener Kreislauf verwendet, bei der HY-Seilwinde hingegen ein geschlossener.

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